FAQ
Häufige Fragen zu verolox
Was ist verolox?
verolox ist eine Zutrittsmanagementplattform aus Österreich, entwickelt von ÖWD security systems. Statt eines einzelnen Lesers oder Schlosses bekommst du eine Software, die Zutritt, Zeiterfassung und Sicherheit für ein Gebäude oder tausende Standorte zentral steuert. Du legst fest, wer wann welche Bereiche betreten darf, verwaltest Berechtigungen im Browser und siehst lückenlos, wer wo war. verolox ist kein Hersteller einzelner Schlösser, sondern die Plattform, die die beste verfügbare Hardware unterschiedlicher Anbieter einheitlich verwaltet.
Welche Zutrittssyteme sind mit verolox kompatibel?
verolox kann jedes gängige Zutrittsystem anbinden:
- Online-Leser für Wand, Türzarge, Tisch oder Weitbereich (z. B. Fahrzeugzufahrt), mit Echtzeit-Rückmeldung.
- Offline-Komponenten wie elektronischer Schließzylinder, Türbeschlag oder Schrankschloss – ohne Kabel und meist ohne Bohren nachrüstbar, Rechte liegen auf dem Medium.
- Biometrie über Handvenenerkennung – kontaktlos und nicht kopierbar.
- Kennzeichenerkennung (LPR) für die Fahrzeugzufahrt.
Als Identifikationsmedium nutzt du RFID-Karte oder -Transponder, Smartphone (BLE/NFC), Code oder Handvene – je nach Sicherheitsbedarf frei kombinierbar, Tür für Tür.
Kann ich Zutritt und Zeiterfassung auf einem System abbilden?
Ja, und das ist eine der größten Stärken der Plattform. Zeiterfassung läuft nativ auf derselben Hardware und mit denselben Identifikationsmedien wie der Zutritt – deine Mitarbeitenden stempeln mit derselben Karte oder demselben Smartphone, mit dem sie auch die Tür öffnen. Kein zweites System, keine doppelte Datenpflege, eine gemeinsame Auswertung.
Für welche Branchen und Unternehmensgrößen eignet sich verolox?
verolox skaliert von einer einzelnen Tür bis zu 10.000 Standorten sowie 100 Millionen Personen und Geräten – Erweiterung ist im laufenden Betrieb möglich. Eingesetzt wird die Plattform unter anderem in Industrie & Produktion, Banken & Finanz, kritischer Infrastruktur (KRITIS) sowie im öffentlichen Bereich und in Bildungseinrichtungen. Referenzkunden sind etwa conova, Sparkasse OÖ, philoro, Palfinger und die Universität Klagenfurt.
Lässt sich verolox mit bestehenden Systemen verbinden?
Ja. verolox ist API-First entwickelt und damit von Grund auf offen für Integrationen: HR- und Lohnsysteme, Gebäudeleittechnik, Video oder Single Sign-on bindest du über die API an. Eine Einbruchmeldeanlage lässt sich per Echtzeit-IP-Verbindung mit voller Managementfunktion direkt in die Plattform einbinden und über den Zutritt scharf- und unscharfschalten.
Funktioniert verolox ohne Internet?
Ja. Offline-Komponenten arbeiten autark, die Berechtigungen liegen direkt auf dem Identifikationsmedium – die Tür funktioniert also auch ohne Netzwerkverbindung. Im Zentrum steht dabei das Edge-Device der Plattform: eine dezentrale Einheit, die Konfiguration lokal vorhält und Ereignisse zwischenspeichert. Fällt das Netzwerk aus, läuft der Zutritt vor Ort weiter und meldet die Ereignisse nach, sobald die Verbindung wieder steht.
Wie viele Standorte und Personen kann verolox verwalten?
Dank dezentraler Architektur praktisch unbegrenzt: bis zu 10.000 Standorte sowie 100 Millionen Personen und Geräte. Du kannst im laufenden Betrieb erweitern, auch standortweise.
Können wir verolox schrittweise einführen, z. B. Standort für Standort?
Ja. Weil jeder Standort und jede Tür einzeln verwaltet wird, lässt sich verolox nach und nach ausrollen – zum Beispiel Filiale für Filiale oder Gebäude für Gebäude – statt auf einen Stichtag für die ganze Organisation zu warten.
Welche Identifikationsmedien unterstützt verolox?
RFID-Karte oder -Transponder, mobiles Medium per Smartphone (BLE/NFC), Code, biometrisches Merkmal (Handvenenerkennung) oder KFZ-Kennzeichen per LPR-Kamera. Du kombinierst frei, je nach Sicherheitsbedarf und Tür.
Muss ich meine komplette Hardware austauschen?
Nicht zwingend. verolox ist herstellerneutral und bindet Komponenten von rund einem Dutzend Herstellern ein – Wand-, Zargen-, Tisch- und Weitbereichsleser online, elektronische Schließzylinder, Türbeschläge oder Schrankschlösser offline. Was sich sinnvoll integrieren lässt, prüfen wir im Projekt.
Lassen sich auch alte, denkmalgeschützte oder besonders anspruchsvolle Türen nachrüsten?
In den meisten Fällen ja. Weil verolox mit Komponenten mehrerer Hersteller arbeitet, findet sich für unterschiedliche Anforderungen die passende Lösung – von der kabellosen Nachrüstung an Brandschutztüren über dezente Lösungen für Glasfronten bis zu robusten Varianten für die Fertigung. Konkrete Machbarkeit und Aufwand klären wir projektbezogen vor Ort.